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zutritt auf eigene gefahr

 

sehnsucht

permanenter Link von howl am 25.11.2011 13:09

gerade hat mich wieder das fernweh gepackt. nach peru koennte ich mal reisen naechstes jahr oder nach tasmanien ooooder nach kamtschatka.
jedenfalls wuerde ich gern mal wieder weit verreisen, irgendwohin, wo es ganz anders ist und nicht unbedingt heiss im august ^^.

ich find's schade, wenn leute nicht gern verreisen. meiner ansicht nach ist das die beste moeglichkeit den horizont zu erweitern, was woertlich genommen ohnehin logisch ist. Aber auch im uebertragenen sinn bietet einem ein aufenthalt fernab von bekanntem die moeglichkeit, selbstverstaendliches in frage zu stellen, zu vergleichen, sich zu wundern und sich ueberwaeltigen zu lassen.
abgesehen von den unterschieden sind auch die aehnlichkeiten interessant. vieles in grossstaedten ist auf der ganzen welt gleich und nicht immer das, was man erwarten wuerde.

ich mag die leise spannung, die mich erfuellt, wenn ich irgendwo am flughafen einen kaffee trinke, eine laengere reise vor mir, genuegend lesestoff in der jackentasche, ein bisschen fernweh und auch ein bisschen heimweh. sehnsucht halt.

aber heute abend fahre ich erst mal nach koeln, woll? das befriedigt zwar nicht mein fernweh, aber mein heimweh und eine ganz bestimmte sehnsucht.