zutritt auf eigene gefahr
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... you can leave your hat on
von howl am 25.09.2011 20:47
j.j. hatte am freitagabend noch ein geschaeftsessen, deshalb verbrachte ich den abend bei ihm allein vor dem fernseher und ging relativ frueh ins bett, nachdem er noch angerufen hatte und meinte, es wuerde wohl spaet werden.
gegen eins wurde ich davon wach, dass jemand neben mir hart im bett aufschlug und die luft im zimmer sich augenblicklich in die einer fussball-kneipe am abend des dfb-pokal-finales verwandelte, so dass ich schon nach zwei atemzuegen einen schwips hatte.
ich setzte mich auf und da lag sie, die bescherung. immerhin schuhe und jacke hatte er auf dem weg von der wohnungstuer ins schlafzimmer ausgezogen, ansonsten war j.j. vollstaendig bekleidet und trug zudem einen hut, den ich noch nie gesehen hatte.
offenbar war das camouflage-saufen diesmal in die hose gegangen.
ich stupste ihn mit dem finger an, um den grad seines bewusstseinsverlustes zu messen, woraufhin ich ein gemurmeltes: „halt die fresse“, zu hoeren glaubte.
„ich hab’ ja noch gar nichts gesagt“, entgegnete ich, woraufhin j.j. vorsichtig ein auge oeffnete und meinte:
„ach DU bist’s.“
„du hast ja die kontaktlinsen noch drin“, bemerkte ich daraufhin scharfsinnig, denn andernfalls haette er mich sicher nicht erkannt.
„scheisse“, erwiderte j.j., machte aber keine anstalten noch mal aufzustehen.
also stieg ich aus dem bett, lief zur anderen seite und zog j.j. auf die fuesse.
„mir ist nicht gut“, murmelte er, hielt aber angestrengt den hut auf seinem kopf fest.
ich schleifte ihn ins bad und setzte ihn auf den badewannenrand, wo ich ihn mit einer hand festhielt waehrend ich mit der anderen nach seinen kontaktlinsenutensilien angelte.
„rausnehmen musst du die selbst“, sagte ich und stellte die links-rechts-schraubdoeschen vor ihm auf den rand des waschbeckens.
„okay“, sagte j.j. und griff sich gnadenlos ins linke auge, um mir gleich darauf triumphierend eine kunststofflinse unter die nase zu halten und „ta-daaa“ zu sagen. ich nahm die linse vorsichtig in die hohle hand, spuelte sie mit linsenspueli und legte sie dann in das passende doeschen. waehrenddessen puhlte j.j. weiter im gleichen auge, bis ich ihn darauf aufmerksam machte, dass er normaler weise die linsen auf beide augen verteilt und ich die zweite deshalb im rechten vermuten wuerde.
„ta-daaa“, da hatten wir sie.
wo ich ihn schon mal im bad hatte, brachte ich gleich noch einen vorschlag vor:
„vielleicht putzt du dir auch noch schnell die zaehne, sonst hast du morgen ein totes tier im mund“, sagte ich und machte ihm zahnpasta auf seine elektrische buerste, die ich sehr praktisch fand, weil sie einmal im mund den rest mehr oder weniger allein machte. ich setzte mich neben j.j. auf den wannenrand und hielt ihn immer noch ein bisschen fest, waehrend er sich im halbschlaf von der wunderbuerste die zaehne putzen liess.
„wo kommt denn eigentlich der hut her?“ fragte ich ihn.
„vong wernaett“, sagte j.j. um die buerste herum.
„von bernadette?“ fragte ich noch mal.
„aa“.
j.j. spuckte aus und spuelte mit etwas wasser nach.
„er stand mir so gut, deshalb hat sie ihn mir geschenkt.“
„und du hast bestimmt nicht gebettelt?“
„nur ein bisschen.“
nachdem wir die grundreinigung abgeschlossen hatten, schaffte ich mein liebchen wieder ins schlafzimmer, wobei mir langsam klar wurde, dass er lange nicht so betrunken war, wie er tat und setzte ihn aufs bett.
„ausziehen kannst du dich aber selbst, hm?“ fragte ich, aber j.j. schuettelte vehement den kopf und liess sich auf den ruecken fallen.
„uuuh, na gut“, gab ich nach und pellte ihn aus seinem guten anzug, der etwas zerknautscht war. j.j. gab waehrenddessen kleine schnarchgeraeusche von sich, die ihm niemand abgekauft haette.
als ich bis zur unterwaesche vorgedrungen war und anstalten machte, ihm sein t-shirt ueber den kopf zu ziehen und zu diesem zweck den hut abnehmen wollte, wehrte er sich mit erstaunlichem nachdruck.
„okay“, sagte ich nach kurzem ueberlegen, zog ihn wie er war an den fuessen laengsseits aufs bett und deckte ihn zu, „you can leave your hat on.“
das zauberte ein breites grinsen auf sein gesicht, das sich bis morgens hielt.
gegen eins wurde ich davon wach, dass jemand neben mir hart im bett aufschlug und die luft im zimmer sich augenblicklich in die einer fussball-kneipe am abend des dfb-pokal-finales verwandelte, so dass ich schon nach zwei atemzuegen einen schwips hatte.
ich setzte mich auf und da lag sie, die bescherung. immerhin schuhe und jacke hatte er auf dem weg von der wohnungstuer ins schlafzimmer ausgezogen, ansonsten war j.j. vollstaendig bekleidet und trug zudem einen hut, den ich noch nie gesehen hatte.
offenbar war das camouflage-saufen diesmal in die hose gegangen.
ich stupste ihn mit dem finger an, um den grad seines bewusstseinsverlustes zu messen, woraufhin ich ein gemurmeltes: „halt die fresse“, zu hoeren glaubte.
„ich hab’ ja noch gar nichts gesagt“, entgegnete ich, woraufhin j.j. vorsichtig ein auge oeffnete und meinte:
„ach DU bist’s.“
„du hast ja die kontaktlinsen noch drin“, bemerkte ich daraufhin scharfsinnig, denn andernfalls haette er mich sicher nicht erkannt.
„scheisse“, erwiderte j.j., machte aber keine anstalten noch mal aufzustehen.
also stieg ich aus dem bett, lief zur anderen seite und zog j.j. auf die fuesse.
„mir ist nicht gut“, murmelte er, hielt aber angestrengt den hut auf seinem kopf fest.
ich schleifte ihn ins bad und setzte ihn auf den badewannenrand, wo ich ihn mit einer hand festhielt waehrend ich mit der anderen nach seinen kontaktlinsenutensilien angelte.
„rausnehmen musst du die selbst“, sagte ich und stellte die links-rechts-schraubdoeschen vor ihm auf den rand des waschbeckens.
„okay“, sagte j.j. und griff sich gnadenlos ins linke auge, um mir gleich darauf triumphierend eine kunststofflinse unter die nase zu halten und „ta-daaa“ zu sagen. ich nahm die linse vorsichtig in die hohle hand, spuelte sie mit linsenspueli und legte sie dann in das passende doeschen. waehrenddessen puhlte j.j. weiter im gleichen auge, bis ich ihn darauf aufmerksam machte, dass er normaler weise die linsen auf beide augen verteilt und ich die zweite deshalb im rechten vermuten wuerde.
„ta-daaa“, da hatten wir sie.
wo ich ihn schon mal im bad hatte, brachte ich gleich noch einen vorschlag vor:
„vielleicht putzt du dir auch noch schnell die zaehne, sonst hast du morgen ein totes tier im mund“, sagte ich und machte ihm zahnpasta auf seine elektrische buerste, die ich sehr praktisch fand, weil sie einmal im mund den rest mehr oder weniger allein machte. ich setzte mich neben j.j. auf den wannenrand und hielt ihn immer noch ein bisschen fest, waehrend er sich im halbschlaf von der wunderbuerste die zaehne putzen liess.
„wo kommt denn eigentlich der hut her?“ fragte ich ihn.
„vong wernaett“, sagte j.j. um die buerste herum.
„von bernadette?“ fragte ich noch mal.
„aa“.
j.j. spuckte aus und spuelte mit etwas wasser nach.
„er stand mir so gut, deshalb hat sie ihn mir geschenkt.“
„und du hast bestimmt nicht gebettelt?“
„nur ein bisschen.“
nachdem wir die grundreinigung abgeschlossen hatten, schaffte ich mein liebchen wieder ins schlafzimmer, wobei mir langsam klar wurde, dass er lange nicht so betrunken war, wie er tat und setzte ihn aufs bett.
„ausziehen kannst du dich aber selbst, hm?“ fragte ich, aber j.j. schuettelte vehement den kopf und liess sich auf den ruecken fallen.
„uuuh, na gut“, gab ich nach und pellte ihn aus seinem guten anzug, der etwas zerknautscht war. j.j. gab waehrenddessen kleine schnarchgeraeusche von sich, die ihm niemand abgekauft haette.
als ich bis zur unterwaesche vorgedrungen war und anstalten machte, ihm sein t-shirt ueber den kopf zu ziehen und zu diesem zweck den hut abnehmen wollte, wehrte er sich mit erstaunlichem nachdruck.
„okay“, sagte ich nach kurzem ueberlegen, zog ihn wie er war an den fuessen laengsseits aufs bett und deckte ihn zu, „you can leave your hat on.“
das zauberte ein breites grinsen auf sein gesicht, das sich bis morgens hielt.
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RE: ... you can leave your hat on
von alissia am 25.09.2011 22:01
Oh man, hab' mich halb weggelacht als ich das gelesen hab
Suuuupeeerrr klasse
Also wenn ich mal 'ne aufmunterung brauch', weiss ich jetzt, wo ich nachschauen muss 
Na denn, auf die nächste
Tour
Suuuupeeerrr klasse
Also wenn ich mal 'ne aufmunterung brauch', weiss ich jetzt, wo ich nachschauen muss
Na denn, auf die nächste
Tour RE: ... you can leave your hat on
von howl am 27.09.2011 09:04
danke.
das wahre leben ist immer noch am komischsten.
das wahre leben ist immer noch am komischsten.
2 Antworten • Seite 1 von 1
Mai 2012
April 2012